MadBid Cent Auktionen

Cent Auktionen – MadBid Erfahrungen

Vielleicht hat der Ein oder Andere schon einmal von diesen tollen Cent Auktionen gehört und sich gefragt, was genau denn nun dahinter steckt. Ich bin über einen Button auf der mobilen Version von n-tv darauf aufmerksam geworden und nebenbei ist mir aufgefallen, dass n-tv auf so manche dubiose Sache verlinkt. Das aber nur am Rande.

Beworben wurde der Anbieter „MadBid.com„. Der Link führte zunächst auf eine Seite, auf der eine junge Dame, trunken vor Glück, berichtete, wie sie nach der Anmeldung für ein paar Euro gleich ein Mega TV-Gerät ersteigert hat. So einfach ist das also, höchste Zeit es selbst auszuprobieren. Bei der Recherche bin ich übrigens über etliche Internetseiten gestolpert, in denen Cent-Auktionshäuser in den Himmel gelobt werden. Es dürfte sich fast immer um Fakes handeln.

Um es vorweg zu sagen: Diese Cent Auktionen sind im Moment noch legal, oder sagen wir mal, eine legale Grauzone. Allerdings taucht immer öfter der Begriff „illegales Glücksspiel“ auf. Die Betreiber sind, soweit ich das beurteilen kann, rechtlich korrekt bei den Behörden angemeldet. 100% sauber ist dieser Anbieter (MadBid) aber auf keinen Fall, wie Sie gleich lesen werden.

Auf der Startseite von MadBid.com gibt es für neue Nutzer einen 100% Willkommensbonus. Der Code „Starter24“ ist nur heute gültig. „Nur Heute“ ist allerdings jeden Tag, Als ich mich Anfang April angemeldet habe, war er schon gültig. Die auf der Startseite gezeigten Auktionen finden tatsächlich gerade statt.

Informationen, wie das Ganze funktioniert, sucht man vergeblich. Die bekommt man erst nach der Registrierung. Der kleinstmögliche Betrag beläuft sich auf 9,99€, abgebucht wurden bei mir aber nachweisbar 14,99 € ! Dafür bekommt man 65 der sogenannten MadBids. Diese MadBids werden beim Bieten automatisch und in Echtzeit gut sichtbar vom Bids-Konto abgebucht. Ich bin mir sicher, würden statt dessen direkt Euros abgezogen, das Geschäftsmodell wäre schon lange gescheitert.

Anmeldung und Aufladung

Beides geht sehr schnell und ohne Bestätigung oder Kontrolle der Daten. Theoretisch kann man hier also problemlos unter falschen Namen mit geklauten Kreditkartendaten agieren. Als Zahlungsarten werden Kreditkarten und PayPal akzeptiert.
Die Bids stehen sofort nach Bezahlung zur Verfügung, also worauf noch warten?
Wie gesagt, für 9,99 € 14,99 € bekomme ich 65 Bids plus 100% Willkommensbonus macht 130 MadBids. Jetzt wird sich zeigen, ob der Postbote jeden Tag iPhones, iPads und hochwertige Kameras zu Schnäppchenpreisen bei mir anschleppt.

Jeder wird eine Cent Auktion gewinnen

Wer sich nicht komplett doof anstellt, wird mindestens einmal gewinnen. Vermutlich ist es aber weder ein iPhone noch ein super TV-Gerät. Für Neulinge gibt es sogenannte Rookie-Auktionen, bei denen Bids gewonnen werden können, 50, 75 oder 100. Weil man nur ein einziges Mal eine Rookie-Auktion gewinnen kann, sollte man besser die 100 Bids wählen. Fakt ist nämlich, es kommen nicht dauernd neue User und die Chance diese Auktion zu gewinnen ist exorbitant hoch. Das ist wohl bewusst so eingerichtet, soll es doch Lust auf mehr machen.
Kurz und knapp, ich habe auf die 50 Bids geboten (Rookie Fehler) und die Auktion mit einem einzigen Gebot gewonnen. Kosten: Ein Cent + 49 Cent Bearbeitungsgebühren + drei MadBids (entsprechen ca. 69 Cent *), macht zusammen 1,19 € (* basierend auf 14,99 € für 65 MadBids).

Wie laufen Cent Auktionen ab?

Cent Auktionen

Fast 25.000 Gebote á 8 MadBids wurden hier abgegeben

Jede Auktion startet zu einem festgelegten Zeitpunkt. Das zu versteigernde Produkt beginnt mit einem Verkaufspreis von 0,00 Euro. Mit jedem Gebot erhöht sich der Preis um einen Cent (daher der Name Cent Auktionen), nach 100 Geboten müsste der Gewinner also einen Euro für das Produkt zahlen zzgl. Versandkosten plus die eingesetzten MadBids.
Je nach Produkt kostet ein Gebot zwischen zwei und acht MadBids (0,46 € bis 1,84 € beim 9,99 € 14,99 € Paket). Und jetzt kommt der entscheidende Punkt: Es wird gerne behauptet in Cent Auktionen werden Restposten versteigert, wegen der günstigen Verkaufspreise. Völliger Quatsch. Die Betreiber verkaufen Ihre Produkte zu sensationellen Preisen. Auf ein iPhone werden mitunter 25.000 (!) Gebote abgegeben, jedes zu acht MadBids. 200.000 Bids á 20 Cent ergeben sage und schreibe 40.000 € + den Kaufpreis von 250,00 €. Selbst wenn ein Teil der Bids nicht mit vollem Preis berechnet werden kann, so bleibt es doch bei einer fünfstelligen Gewinnspanne.
Wie groß die Gewinnchance so einer Auktion ist, können Sie sich nun selbst ausrechnen. Um ganz sicher zu gewinnen müssten Sie jedes zweite Gebot abgeben … Sie können natürlich auch erst später in solche Auktionen einsteigen, die laufen ja über Tage.
Praktischerweise bietet das Auktionshaus einen Bietagenten an, der automatisch bis zu einer festgelegten Anzahl eigener Bids mit bietet. Am Ende wird trotzdem nur einer gewinnen.
Ach ja. Wer denkt, zu ungünstigen Nachtzeiten erhöhen sich die Gewinnchancen, der hat leider falsch gedacht. Dann wird das „Auktionshaus“ nämlich geschlossen und die Auktion erst am späten Vormittag wieder eröffnet.

Welche Produkte werden versteigert?

Die Masse sind niedrig preisige Artikel wie Nagellack, Duschgel oder Parfüm. All diese Sachen kann man problemlos mit einem einzigen Gebot ersteigern. Ist ja toll, wäre da nicht ein kleiner Haken. Je teurer das Produkt, desto teurer die Versandkosten (bis zu 19.99€). Es hat allen Anschein, als sollen die Versandkosten den Einkaufspreis abdecken, man will ja keinen Verlust machen.
Neben den schon angesprochenen hippen Technikprodukten gibt es auch noch bis zu 1.950 MadBids zu ersteigern. Autos stehen angeblich auch zur Versteigerung, ich habe aber nie eines dort gesehen.

Die Technik scheint unausgereift

Leider hat nicht alles immer ganz einwandfrei funktioniert. Mehrfach wurden bei mir die Bids abgezogen, mein Gebot wurde also registriert, aber in der Bieterliste ist mein Name nicht aufgetaucht.
Einmal war ich Höchstbietender, die Auktion soweit abgeschlossen, am Ende stand aber ein ganz anderer Name als Gewinner in der Liste. Dazu muss man wissen, dass mit jedem Gebot ein gewisses Zeitfenster für andere Bieter für ein Gegengebot geöffnet wird, also beispielsweise 10 Sekunden in der die Uhr Richtung Null läuft. In meinem Fall geschah das nicht, das war also so nicht in Ordnung.
Ein anderes Mal hatte ich meinen Bietagenten so eingestellt, dass er 20 Gebote abgeben sollte. 20 x 4 Bids macht 80 Bids, auf dem Konto waren ca. 130. Der Agent hat geboten, und wie. Nämlich so lange, bis meine Bids alle waren. Das war der Zeitpunkt, wo ich mein Konto dort wieder gelöscht habe.

Fazit: Teure Klicks für Nix

Der versprochene Spaß bei Cent Auktionen hält sich in Grenzen, die Gewinnchancen auf ein lohnendes Produkt ebenfalls. Man braucht schon sehr viel Glück und einiges an Kapital für ein echtes Schnäppchen. Technische Probleme und zuviel abgebuchtes Geld zeugen nicht gerade von Seriosität.
Cent Auktionen sind ein (zur Zeit) legitimes, cleveres Konzept, bei dem der Betreiber ordentlich Reibach macht. Aus diesem Grund werden die meisten Teilnehmer unter dem Strich leer ausgehen bzw. finanzielle Verluste erleiden, denn der Reibach muss ja von irgend jemanden bezahlt werden.
Wer dieses ganze System verstanden hat, wird sich wohl schnell wieder davon verabschieden. Deshalb ist es für die Betreiber enorm wichtig, ständig neue Teilnehmer zu finden. Diese Auktionen laufen zudem in mehreren Ländern gleichzeitig, um eine entsprechend hohe Zahl an Bietern aufbringen zu können.
Lobenswert ist, dass der Link zum Löschen des Kontos relativ leicht zu finden ist, was bei vielen anderen Diensten im Internet keine Selbstverständlichkeit ist. Negativ: Beim Löschen müssen drei Pflichtfelder ausgefüllt werden. Man möchte wissen, wie man auf MadBid aufmerksam geworden ist und warum man sich wieder abmeldet. Ich habe überall ein X eingegeben und Tschüss.

Nachtrag: Trotz Löschung meines Accounts bekomme ich weiterhin E-Mails von Madbid, meine Daten sind also nicht vollständig entfernt worden!

Nachtrag 2 (August 2016): Ich habe noch einen ergänzenden Beitrag geschrieben. Er zeigt, wie MadBid mit dubiosen Anzeigen auf Kundenfang geht. Mit Klickköder neue Teilnehmer locken

Kommentare
  1. Konsti

    Danke für die Recherche.
    Ich war auch daran interessiert, doch kann sowas nicht mit rechten Dingen zugehen.

    • Ich habe auch zu danken für den Hinweis mit dem Button. Es war en Fehler im Template.

  2. Daddy

    Vielen Dank für diese ausführliche Schilderung einer Recherche. Die versprochenen Hightech-Produkte zu Niedrigstpreisen zu erhalten war tatsächlich auch für mich ein echte Verlockung. Da jedoch die Skepsis überwog, bin ich glücklicherweise auf diesen Blogeintrag gestoßen, womit mir auf jeden Fall viel Ärgern erspart wurde.

  3. Zuse

    Vielen Dank für die Erläuterung und den „Selbsttest“!

  4. Anni

    Vielen Dank für die Recherche. Ist sehr interessant – nur früher hätte ich sie finden sollen. Auch ich bin in der Bieterliste mehrmals nicht aufgetaucht, obwohl Bids abgezogen wurden. Ich habe nur einmal Bids gekauft für 9,99. Diese Summe wurde auch abgebucht – nicht mehr. Dann eine Kleinigkeit ersteigert, und es wurde – wie von Ihnen gesagt – bei den Versandkosten zugeschlagen. Ein Gewinn war das also nicht! Für das Geld hätte ich mir die Kosmetika vielleicht billiger kaufen können. Werde mein Konto bei MadBid abmelden.

  5. Michael

    Vielen Dank für das ausführliche Review.
    Das Einzige was mich nur an dieser Website stört, ist das (zurzeit) Rechts eine Webung von „QuiBids“ angezeigt wird.
    Den QuiBids funktioniert gleich wie „MadBids“.
    Bitte diese Werbung entfernen bevore man schlecht darüber spricht, denn sonst sieht es unseriös aus.

    Grüße,

    Michael

    • Hallo Michel,
      die Werbung wird von Google – basierend auf den Inhalt dieser Website – automatisch geschaltet. Man könnte beigehen und bestimmte Websites sperren, vielleicht mache ich es, wenn ich mehr Zeit habe :-)

  6. Torsten

    Vielen Dank für die ausführliche Erklärung der Machenschaften dieser Cent Auktionen.
    Hat mir viel Geld gespart.

  7. Helmut Gutenbrunner

    Ja, ich halte es für den reinsten Bechi……
    Habe mich auch angemeldet, man nimmt das Geld !! und das wares.
    Kein Suport, keine Antworten weder auf Mails noch per Telefon NICHTS , NADA, kann nur sagen FINGER WEG !!

  8. Hermanns

    Ich habe leider auch Lehrgeld bezahlt und kann nur warnen vor der Madbid Abzokke.
    Die Angebote sind nur Lockvögel.
    Die Rechnung sieht so aus: 33,40 € für 275 Bids = 0,12 Cent pro bid
    Toshiba 14″ Core Ultrabook wurde ersteigert für € 241,35.
    Startpreis 1 Cent, bei jedem Gebot steigt der Preis um 1 Cent und 4 Bid ( =0,50 €) werden abgebucht.
    Madbid hat bei € 241,00 also 24100 mal € 0,50 kassiert, die unglaubliche Summe von € 12050, plus € 241,35
    die der „glückliche“ Gewinner auch noch zahlen muß.
    12300 € für ein Notebook!!!
    Die Versteigerungsmethode ist ebenfalls undurchschaubar. Fazit FINGER weg.

  9. Chris

    Ja, Finger weg, unseriös und nicht durchschaubar. bei mir wurden ebenfalls Bids abgezogen, die nicht in der Bieterliste erschienen. Wer weiß , ob es rechtens ist, die Bids nach gewisser Zeitspanne zu löschen? insgesamt aber: Finger weg und kostenlos träumen ohne MadBid!

    Chris.

  10. Marquard

    Danke für den ausführlichen und den wirklich hilfreichen Kommentar. (Schön daß es noch fleißige Leute gibt)
    Ich hab es leider zu spät gelesen. Dummheit muß bestraft werden!

  11. Ulf

    Ich wäre an Eurer Stelle sehr vorsichtig! Ich habe mich gestern bei MadBid angemeldet und natürlich erstmal Lehrgeld verloren. Dumm von mir, ich weiss.
    Da mir nach längerer Beobachtung der laufenden Auktionen einiges merkwürdig vorkam, habe ich ein bisschen recherchiert.
    Es handelt sich um eine z.Zt. noch laufende Auktion (Canon 5D Mark III mit Objektiv)

    Ich habe die Bieter-Historie aufgerufen und die 4 Bids investiert, um mir mal die letzten 24 Stunden anzusehen. Alle über 15000 Gebote habe ich mir in ein Tabellenkalkulationsprogramm kopiert und nach Benutzernamen sortiert. Aus den Zeilennummern lassen sich dann die Gebote errechnen.

    4 Bieter und deren hohe Zahlen fielen mir (neben anderen) besonders auf:

    a… : 1277 Gebote, D… : 668 Gebote, m… : 1187 Gebote, s… : 1875 Gebote
    macht bei einem Preis von 0,119 pro Bid (als Mittelwert der Vollpreise) und je Gebot 8 verbrauchte Bids: 1215 + 635 + 1130 + 1785 Euro !

    Wer riskiert wohl so viel „Spielgeld“ (oder handelt es sich hier um ein virtuelles Wagnis ???)

    Gesamtsumme aller gesetzten Bids der über 15000 Gebote nach obigem Muster: 14863€ und die Auktion läuft ja noch weiter….

    Auffällig oft traten übrigens 2-3 dieser Bieter in gleicher Reihenfolge (teils direkt aufeinander folgend) immer wieder auf.

    Ein jeder mache sich sein Bild selber….

    Trotz aller Sorgfalt übernehme ich für evtl. Fehler keine Gewähr, aber es ist ja wohl nachvollziehbar.

  12. Thomas89

    Hallo,

    Im Gegensatz zu den meisten anderen hier muss ich sagen, dass ich durchaus positive Erfahrungen mit MadBid gemacht habe. Auf meine Gewinne möchte ich hier gar nicht so genau eingehen, sondern eher auf die Kritikpunkte der anderen Antwortgeber.

    Zuerst zu den Versandkosten: Die Versandkosten kann man vor, während und nach jeder Auktion den Auktionsinformationen entnehmen, wem diese zu hoch sind, darf nicht mitbieten und sich nicht nachher darüber beschweren. Über die Höhe darf man sich auch nicht beklagen. Sie liegen zumeist bei etwa 10 Euro, was mir bei einem Versand aus dem Vereinigten Königreich durchaus als angemessen erscheint.

    Auch die unausgereifte Technik wurde kritisiert. In diesem Punkt kann ich nicht widersprechen, allerdings ist dies nur Clientseitig der Fall. Das heißt es kann der Fall sein, dass die Auktion schon beendet ist, obwohl noch ein paar Sekunden auf der Uhr sind, weshalb so manche Gebote nicht mehr registriert werden. Und auch die Darstellung der Bieterliste stimmt bei abnehmender Auktionszeit nicht mehr. Allerdings stimmt es nicht, dass abgegebene Gebote zwar von den Bietpunkten abgezogen, aber nicht registriert werden, sie scheinen lediglich nicht immer in der Bieterliste auf. Wer mir nicht glaubt, kann sich gerne selbst davon überzeugen, indem er/sie sich für 4 Bietpunkte den Bietverlauf ansieht, meistens hilft es allerdings auch schon, nur die Seite neu zu laden und schon scheint man in der Bieterliste auf.

    Warum Bieter in oft mehrmals hintereinander in der gleichen Reihenfolge auftreten ist auch einfach erklärt: Der Bietagent zieht immer abwechselnd und in der gleichen Reihenfolge die Gebote von denjenigen ab, die den Bietagenten aktiviert haben. Das bedeutet, wenn zum Beispiel drei Personen den Bietagenten aktiviert haben und niemand anderes dazwischen ein Gebot abgibt, werden diese drei solange in der gleichen Reihenfolge angezeigt, bis ein Bietagent abgeläuft. Es werden also keine Bots eingesetzt, wie viele vermuten!!!

    Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, dass die Anbieter pro Auktion Gewinne von mehreren tausend Euro machen, wird bei näherem hinschauen schnell bekannt, dass dies nicht stimmt. Ein einfaches Beispiel:
    Jedes Gebot kostet 60 Cent. Ein Produkt, welches normalerweise 500 Euro kostet wird um 150 Euro versteigert. Die logische Folge daraus wäre, dass die Seite durch die abgegebenen Gebote 15000*0,60€ (also 9000 Euro) + 150€ für das Höchstgebot eingenommen hat. Das würde einen Gewinn von 8650€ ergeben. Dem ist aber nicht so!!! Wenn man nämlich Gebote abgibt und die Auktion dann nicht gewinnt, bekommt man das gesamte Geld, das man für die verwendeten Gebote ausgegeben, hat in Form eines Rabatts zurück. Wenn man also 500 Gebote auf die oben genannte Auktion gesetzt hat und nicht als Gewinner hervorgeht, kann man sich das Produkt um 200€ kaufen (500€ – 300€ für die eingesetzten Gebote, welche um 300€ gekauft wurden).

    Ich kann also fast nur Positives über MadBid berichten, die einzigen Kritikpunkte meinerseits sind die Bugs, die nicht allzu schwer zu beheben sein dürften, der schlechte Support, welcher ewig braucht um zu antworten, die Gültigkeit der Gebote, welche auf ein Jahr beschränkt ist und die Auktionen, welche nur für Einsteiger gedacht sind und alle paar Minuten neu eingestellt werden, was bedeutet, dass man diese ziemlich sicher mit nur einem Gebot gewinnt. Bei den Einsteigerauktionen handelt es sich nämlich nicht nur um Lockvogelangebote, sondern auch um eine rechtliche Angelegenheit. Sollte man nämlich keine einzige Auktion gewinnen, kann man kostenlos alle gekauften Gebote wieder ausgezahlt bekommen, was sich dadurch erübrigt.

    Mein persönlicher Tipp: Nicht mitbieten, um ein teures Gerät um unter 1€ zu ersteigern, sondern nur dann, wenn man das angebotene Gerät auch für den tatsächlichen Preis kaufen würde, das kann man dann nämlich auch ganz einfach machen, mit dem erworbenen Rabatt, wenn man die Auktion nicht gewinnt, ohne Verlust und ziemlich sicher günstiger, als im Geschäft, denn die meisten Mitbieter sind auf ein extremes Schnäppchen aus und bieten nicht hunderte Euro auf eine Auktion. Außerdem ist es empfehlenswert, den Bietagenten zu verwenden, da dieser immer kurz vor Ablauf der Zeit bietet und dies wegen der Bugs mit Einzelgeboten eigentlich nicht möglich ist.
    Übrigens: Es gibt nur einen Gewinner pro Auktion!!! Allerdings ist man nicht unbedingt ein Verlierer, wenn man die Auktion nicht gewinnt.

  13. lukas

    Hallo!

    Dem möchte ich aber zT widersprechen und zwar stimmt es sehr wohl, dass die Betreiber einen ziemlichen Gewinn einfahren, da 1. die UVP viel zu hoch angesetzt sind (wenn in Wahrheit nämlich ein Iphone 600 EUR und nicht 800 oder mehr kostet, dann bleibt auch nach Abzug des „Rabattes“ einiges über) und 2. wird die Mehrheit, wie ich annehme, die Möglichkeit zum Kauf nicht nutzen und somit verfällt der „Rabatt“. Alles in Allem bleibt ein hübsches Sümmchen über.
    Man hätte selbst diese Idee haben sollen…

  14. Niveauless

    Danke für die Detail treue!
    Ich habe die Macken von Snipster, Madbit, und Co. auch schon alle durchschaut.
    Allerdings ist es nicht jeden bekannten so gegangen. Außerdem finde ich es gut das es noch Leute gibt die die Wahrheit sagen!

    Danke

    ¡Pc!

  15. Gabi

    Ich bin neu auf Madbid Auktionen gestossen. Irgendwie zu schön um wahr zu sein.
    Also weiter recherchiert und diesen Blog gefunden, der meine Skepsis bestätigt.
    Da gibt es noch Schnaeppchenvergleich.com „Madbid im Selbsttest“. Diese Seite scheint aber nichts anderes zu testen als Cent-Auktionen. Wer gewinnt den Test? Richtig, Madbid und es wird auch gleich erklärt, wie man dort mitmachen kann.
    Eine deutschsprachige Seite, aufgemacht als Blog, mit Adresse .com, die in Indien registriert ist? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

  16. Dirk

    Ich wollte mir heute für meine erworbenen Rabatte etwas kaufen. Bei der Zahlungsabwicklung war angeblich die Zeit überschritten und der Kauf wurde abgebrochen. Jetzt sind die Rabatte weg!!
    Finger weg!!!

  17. Mausi

    Habe deinen Artikel „Sehr aufmerksam gelesen!!“ und muß dir unbedingt bestätigen das das sog. „MadBid “ für jederman ein absoluter REINFALL ist ,also Leute
    die Finger weg von solchen Machenschaften !!!!!!!!!!!!!

  18. Allianzjw

    Die Recherche wurde Sauber zu 💯 % abgearbeitet dafür 👍🏿 hoch.
    Bei der Darstellung von Thomas89 Schlich sich bei mir das Gefühl ein ,er würde ein Mitarbeiter der Firma sein ( aber das ist nur so ein Gefühl ) mh.

    Mein Fazit Nimm dein 💶 💵 Und bringe es zu 🏦 ,sonst bekommt dein Geld 💸 .

  19. Tomi

    Hallo, ich habe hier ihre Kommentare gelesen und habe dazu eine Frage, Wissen Sie wo es Seriöse Autionen gibt, Internet Seiten und oder Adressen. Würde mich auf eine Antwort freuen Lg Tomi

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